Mammutfund
Ausgrabungen im Mordtal
Bei einer Ausgrabung im Jahre 1976 im Löß von Ruppersthal kamen große Mengen gut erhaltener Mammutknochen zu Tage. Ebenfalls gefundene Werkzeuge und Feuerspuren lassen auf eine jungpaläolithische Mammutjägerstation schließen. Ein Teil der originalen Fundsituation wurde in Fiberglas konserviert und gemeinsam mit den anderen Fundstücken im Naturhistorischen Museum in Wien ausgestellt. Die C-14 Datierung dieser Objekte ergab ein absolutes Alter von 21.500 Jahren. An der Fundstelle im Mordtal1 (Riedebezeichnung) gedeiht heute - wie vor den Ausgrabungen - ein Weingarten.
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Einige Knochenreste
Wie im oberen Absatz bereits erwähnt sieht man in dieser Vitrine einen Teil des Mammutfundes in - um die ursprüngliche Fundsituation zu erhalten - Fiberglas gegossen.
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Der Mammutschädel
Mammuthus primigenius Blumenbach |
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Das Naturhistorische Museum in Wien
Im Jahre 1748 wurde die Sammlung des Naturhistorischen Museums‚ die damals allerdings noch in der Hofburg ausgestellt war‚ von Kaiser Franz Stephan von Lothringen‚ dem Gatten Maria Theresias‚ begründet. Bereits 1766 war die Ausstellung öffentlich zugänglich. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde die Naturaliensammlung um ein Tier- und Pflanzenkabinett erweitert. Obwohl ein Teil der Kollektion 1848 durch einen Brand vernichtet wurde‚ war dennoch stets zu wenig Platz für die zahlreichen Ausstellungsstücke‚ die sich ständig durch die zahlreichen wissenschaftlichen Expititionen und durch die Weltumeglung der Fregatte Novara vermehrten. Am 10. August 1889 wurde daher das K.k. Naturhistorische Hofmuseum eröffnet‚ welches nicht nur die große Schausammlung sondern auch eine leistungsfähige Forschungseinrichtung zur wissenschaftlichen Aufarbeitung des Schaumaterials beherbergte (geplant von den Architekten Karl von Hasenauer und Gottfried Semper). Geöffnet ist das Museum‚ das außer den zahlreichen Sammlungsstücken auch immer wieder großartige Sonderausstellungen bietet‚ täglich außer Dienstags 9.00 bis 18.30 Uhr bzw. Mittwochs 9.00 bis 21.00 Uhr außer dem 1. Jänner‚ dem 1. Mai‚ dem 1. November und dem 25. Dezember. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht man das Museum mit der U-Bahn (U2/U3 Station Volkstheater)‚ mit der Straßenbahn (D/J/1/2 Station Dr.-Karl-Renner-Ring‚ 46/49 Station Bellariastraß) sowie mit dem Autobus (2A Station Burgring‚ 48A Station Bellariastraße).
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